Kategorie:Inklusionsprojekt

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"UNS BEHINDERT NICHTS - Gelebte Inklusion vernetzen"

Bereits im Vorfeld des Inklusionsprojekts flossen Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in den Projektantrag ein. Dieser Weg soll nun mit den Kooperationspartnern Lebenshilfe Göppingen, Volkshochschule Göppingen, Kreisjugendring Göppingen und dem Kreisseniorenrat Göppingen fortgesetzt werden. Das Strukturprojekt wird über einen Zeitraum von drei Jahren von der Aktion Mensch gefördert. Ziel des Projekts ist die Förderung und Weiterentwicklung inklusiver Strukturen, zunächst in den Tätigkeitsfeldern der Kooperationspartner und die Erweiterung durch den Aufbau von landkreisweiten Netzwerken. Die Beteiligung der Menschen mit Behinderung in der Planung und Umsetzung des gesamten Inklusionsprojekts ist ein wesentlicher Bestandteil. Im Tandem erarbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam in vier verschiedenen Teilhabefeldern konkrete und praktische Lösungen zur Umsetzung von Teilhabe, etwa in den Bereichen Wohnen, Freizeit, Bildung und Arbeit. Menschen mit Behinderungen nehmen bei der Erarbeitung praktischer Lösungen für erlebte Stolpersteine die beratende Expertenrolle ein. Aus dem Projekt soll ein Expertenforum hervorgehen, das den Menschen im Landkreis als Plattform rund um das Thema Inklusion zur Verfügung stehen soll.

Die Mitarbeiter:

Mein Name ist Samuel Kober, ich bin 31 Jahre alt, und habe nach meinen Zivildienst im Karl-Reiz-Haus, einem kleinen Wohnheim der Lebenshilfe Esslingen, in Flensburg Erziehungswissenschaften, Gesundheitsbildung und Beratungspsychologie studiert. Im Rahmen eines Praktikums bei Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. konnte ich erste Erfahrungen in der Netzwerkarbeit beim Aufbau einer Präventionskette in Marzahn-Hellersdorf sammeln. Besonders reizvoll an unserem Inklusionsprojekt ist die partizipative Ausrichtung. Ich möchte Menschen mit und ohne Behinderungen herzlich einladen, gemeinsam mit uns kreative Maßnahmen zu entwickeln. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit den Kooperationspartnern im Sinne der Inklusion eine Kultur etablieren, in der Jede und Jeder willkommen ist und wir ein nachhaltiges, engmaschiges und lebendiges Netzwerk entwickeln.

Mein Name ist Markus Dehnert, ich bin 31 Jahre alt, ausgebildeter Verwaltungsfachangestellter und seit zwei Jahren in Teilzeit beim Kreisjugendring Göppingen e.V. beschäftigt. Dort erfuhr ich vom Inklusionsprojekt. Da ich selbst seit meiner Geburt auf den Rollstuhl angewiesen bin und das Thema Inklusion für ein grundlegend wichtiges halte, habe ich nicht lange gezögert mich auf die Halbtagsstelle zu bewerben. Ich denke, dass dieses Projekt die große Chance bietet, inklusionshemmende Faktoren innerhalb der Strukturen der Projektpartner zu erkennen und abzubauen. Ganz persönlich empfinde ich die Konstellation, dass ein „nicht behinderter“- und ein „behinderter“ Mensch nun gemeinsam das Projekt im Landkreis Göppingen umsetzen, als äußerst spannend und logisch im Sinne der Inklusion. Ich freue mich deshalb sehr auf die kommenden drei Jahre. Bei Fragen und Anregungen können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen!

Leichte Sprache:

Menschen mit Behinderungen sollen im Landkreis Göppingen überall dabei sein. Das gilt für alle Lebensbereiche. Wie zum Beispiel: Wohnen, Freizeit, Bildung und Arbeit. Man nennt das Inklusion. Damit das klappt arbeiten Personen von der Lebenshilfe Göppingen, der Volkshochschule Göppingen, des Kreisjugendrings Göppingen und des Kreisseniorenrats Göppingen drei Jahre lang zusammen. Sie sind Partner. Sie wollen herausfinden, was für Menschen mit Behinderungen schwierig ist. Und was man besser machen kann, damit Menschen mit Behinderungen überall teilhaben können.


Kontakt: Inklusionsprojekt Samuel Kober, Projektleiter Markus Dehnert

Projektbüro im Bildungszentrum Jebenhausen Vorderer Berg 50/1 73035 Göppingen-Jebenhausen Telefon: 07161/38995-62 Fax: 07161/9440536 E-mail: inklusionsprojekt.kober@lh-goeppingen.de

Medium:Projektbeschreibung.pdf

Medium:Projektbeschreibung_in_leichter_Sprache_neu.pdf

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