Portal:Jugendkultur ist Bildung

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Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. ist als Träger am Programm „Kultur macht stark“, das in den Jahren 2013 – 2017 vom BMBF gefördert wird, beteiligt. Durch die bundesweite Förderung entsprechender Projekte kultureller Bildung für Jugendliche möchte das Bildungswerk Aktivitäten im Handlungsfeld kultureller Bildung fördern. Ziel ist es in erster Linie, benachteiligten Jugendlichen Angebote kultureller Bildung zugänglich zu machen.

Der Kreisjugendring Göppingen e.V. wird mit seinen Bündnispartnern im Rahmen von „Kultur macht stark“ in den kommenden drei Jahren herüber innerhalb des Unterprogrammes „JEP – Jugend engagiert“ finanziell gefördert.

Gemeinsam mit unseren Bündnispartnern den Vereinen Genclik, Sport- und Kulturclub e.V. und dem Förderverein Mobile Jugendarbeit Geislingen e.V. wird in den kommenden Jahren kulturelle Bildung in Form von Gruppenstunden zusätzlich angeboten werden können. Es wird Angebote im Bereich des Sport Stacking´s, des Hip-Hop´s, der Theaterarbeit, des Folkloretanzes und der Filmarbeit geben. Momentan sind wir dabei die einzelnen Angebote zu starten und die Bündnispartner zu vernetzen.


Wir haben uns einige Ziele erarbeitet, wie wir dieses Projekt umsetzen wollen. Dies sind die Zielsetzungen der einzelnen Bündnispartner:

Bündnispartner Kreisjugendring Göppingen e.V.

Wir wollen im Rahmen von JEP das Cup-Song Projekt realisieren. Hierzu gehören wöchentliche Gruppentreffen an denen zum einen die Grundfertigkeiten des Speedstackings  geübt werden. Zum anderen werden wir mit den Jugendlichen einen Cup-Song einüben und diesen an verschiedensten Stellen im Landkreis präsentieren. Vielleicht können wir in Kooperation mit einer Schülerband einen eigenen Song schreiben und einspielen. Unser Ziel ist es innerhalb der Projektlaufzeit einen Weltrekord aufzustellen, an dem mehrere hundert Jugendliche unseren Song stacken.

Bündnispartner Genclik, Sport- und Kulturclub e.V.

Im Gespräch mit den Jugendlichen wurde deutlich, dass sie ihr Lebensumfeld erkunden und darstellen wollen. Daher wollen wir im Rahmen von JEP ein solches Filmprojekt realisieren. Die Jugendlichen wollen verschiedene Filme drehen. Zum einen haben sie ein Interesse daran die Freizeitmöglichkeiten für sie selbst zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen und darzustellen. Sie wollen in einem solchen Projekt auch das Thema Rassismus aufgreifen. Darüber hinaus haben sie auch eine Kooperation mit dem Jugendhaus angedacht, wobei hier der Schwerpunkt auf dem Thema der Alkoholprävention liegen soll.

Der Folkloretanz ist ein wichtiges Angebot des Vereins. Uns wurde im Gespräch mit den Jugendlichen deutlich, dass sie den Tanz in eine Rahmengeschichte einbauen wollen. Sie wollen ihren Tanz mit eigener Musik und eigenen Gedanken anreichern. Unsere Idee ist es nun eine Art Live-Musik-Folklore aufzubauen. Hierzu würde ein neues Angebot entstehen bei dem Musik, Tanz und Lyrik ineinandergreifen.

Bündnispartner Förderverein Mobile Jugendarbeit Geislingen e.V.

Wir wollen im Rahmen von JEP Jugendlichen ermöglichen neues zu erkunden im Bereich des HIP-HOP. Uns schwebt ein Angebot vor, dass sich zum einen mit traditionellen Styles beschäftigt aber auch neues zulässt. „Uprock meets other Styles“ könnte der Titel sein. Hierbei soll es nicht nur um die Tanzstile und deren Beherrschung gehen sondern auch darum, wie HIP-HOP entstanden ist, welches Lebensgefühl steckt dahinter und wo sind Anknüpfungspunkte an die Lebensumwelt der Jugendlichen selbst. Wir wollen die Botschaft von HIP-HOP in die Stadt tragen.

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HIP-HOP kann überall getanzt werden. Das wollen wir umsetzen, wir wollen mit unserem Projekt in die Stadt gehen und im Stadtpark und der Fußgängerzone tanzen und Jugendliche für HIP-HOP begeistern.
Der zweite Bereich den die Jugendlichen sehr gerne ausprobieren wollen ist ein Musical aufzuführen. Hierzu gehört die Textarbeit genauso wie die 

Musik einzuspielen, die „moves“ zu trainieren und das Ganze in einer gelungenen Choreografie umzusetzen.


Anbei ein interessanter Flyer zum Thema "JEP": FLYER_JEP_compressed.pdf