JUGENDARBEITdreipunktnull

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JUGENDARBEIT drei punkt null - Ein spannendes Zukunftsprojekt des KJR
Man nehme eine geniale Idee, bespreche Sie mit den richtigen Leuten und herauskommt das Projekt JUGENDARBEIT drei punkt null oder wie im Untertitel formuliert: Duale Qualifizierung zur Assistenz der Vereinsgeschäftsführung. In der Wirtschaft entspricht dies der Stelle der Assistenz der Geschäftsführung mit einigen Gemeinsamkeiten. Die Idee: Wir schaffen eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligte: Junge Menschen bieten wir die Chance für die Dauer von 2 Jahren im Vorstand eines Vereins mitzuarbeiten, sie übernehmen ein konkretes Projekt und lernen viel von den „Alten“ . Der altgediente Vereinsvorstand bekommt die Sicht der Kinder- und Jugendwelt durch die „Jungen“ und zugleich neue Ideen und wird vom oft zeitraubenden Tagesgeschäft entlastet. Der Verein hat die Chance dauerhaft zukunftsfähig zu sein, wenn sich Jüngere verantwortlich im Verein einbringen. Die Gesellschaft wird lebenswerter und reicher durch konkret durchgeführte Projekte. Zudem erhält die Wirtschaft- und Arbeitswelt besser qualifizierte, junge Menschen. Alleinstellungsmerkmal des Projektes sind erstens: die Webbasierte Zusammenarbeit, ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der Jugendverbandsarbeit im ländlichen Raum. Zweitens: Coaching und Begleitung für Assistenz und Verein. Sechs Vereine und sechs Assistenzkräfte können bei dem Pilotprojekt teilnehmen. Drittens: Nachhaltigkeit sichern mit dem Ziel zur Schaffung eines Regelangebotes einen NachfolgerIn zu suchen. Ein „Vorpilot-Projekt“ zur Erprobung durch den Donzdorfer Jugendring verlief sehr, sehr erfolgreich. Das Projekt erreichte großes Aufsehen unter anderem auch in Berlin vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Der KJR erhält Fördergelder und ist ausgewählt, als eines von ca. 30 Projekten bei einer Bewerberzahl von über 400. Die ersten drei Vereine haben sich bereits für die Teilnahme am zweijährigen Pilotprojekt angemeldet. Wer die letzten freien Plätze ergattern möchte, kann sich gerne bewerben über den KJR – Stichwort JUGENARBEIT drei punkt null. Kontakt: Projektansprechpartner sind: Thomas Franz , Thomas Henzler und Uli Bopp

Email:willdabeisein@jugendarbeitdreipunktnull.de Tel. 07331-301758


Die Projektidee

Ein neues Projekt des Kreisjugendrings in Kooperation mit anderen Vereinen im Landkreis Göppingen.

Wir versuchen über neue Medien die Vereinsarbeit zu stärken, nach vorne zu bringen und Vereine auch dementsprechend sicher für die Zukunft zu machen.

Es geht um eine webbasierte Zusammenarbeit wovon wir denken dass es die Zukunft für die Jugendverbandsarbeit im ländlichen Raum ist. Wir erproben dies alles anhand unserer Idee der Qualifizierung zur Assistenz der Vereinsgeschäftsführung in Kombination mit Zusammenarbeits-möglichkeiten über das Internet. Wir sprechen davon, dass unser Projekt eine win - win- win - Situation ermöglicht, und hierbei kaum ein Risiko vorhanden ist.

Der Verein profitiert gleich mehrmals. Ein junger Mensch kommt als Assistenzkraft  in den Verein arbeitet mit und diese Junge Menschen sind auch die Schnittstelle zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen der Zielgruppe für die Vereinsarbeit.

Via Share Point und Webanwendungen wird die Zusammenarbeit auf dem Niveau von großen Unternehmen neu definiert und erprobt.

Der junge Mensch profitiert auch gleich mehrmals von der Mitarbeitet. Er bekommt ein attraktives soziales Arbeitsfeld zur Verfügung gestellt, in dem er Verantwortung übernehmen kann. Ziel ist es, während seiner Assistenzzeit, die maximal  2 Jahre dauert, ein eigenständiges Projekt zu realisieren. Der junge Mensch erhält Einblicke in die Abläufe und das Wissen rund um die Vereinsarbeit. Er erhält  zum Schluss eine Zertifizierung als Pluspunkt für seine weitere Bewerbungssituation.

Unsere Gesellschaft profitiert auch gleich mehrmals von diesem Projekt. Zum einem durch die umgesetzten Projekte die im Rahmen unserer Projektes realisiert werden durch noch besser und vielseitig qualifizierte junge Menschen und wahrscheinlich auch dadurch dass die Vereinsarbeit leichter von der Hand geht, die Arbeit lässt sich leichter teilen wenn es jemanden gibt der die Aufgabe auch gerne übernimmt.

Wir wissen, dass Vereine um dauerhaft zukunftsfähig zu bleiben junge Menschen benötigen, die bereit sind Verantwortung  in der Vereinsführung zu übernehmen. Wir sollten nicht mehr sagen: „Wir suchen jemanden…“, sondern wir sagen, dass wir den jungen Menschen ein Arbeitsfeld bieten, vor allem in der Übergangsphase zwischen Schule, Studium und Beruf, welches die Möglichkeit bietet in die vielfältige Vereinsarbeit hinein zu schnuppern. Verantwortung zu übernehmen, das Ganze auch begleitet anzugehen durch unsere Fachkräfte und dadurch auch dementsprechend die Arbeit des Vereins weiterzuentwickeln, die Vereinsführung zu entlasten und Lust zu bekommen auf die Übernahme von Verantwortung im Vereinsleben.

Im Endeffekt kann auch niemand dabei etwas verlieren weil unser Projekt gefördert wird über das  Bundesministerium wir haben eine Laufzeit von 2 Jahren 2015-2016. Wir können 6-8 Vereine bei diesem Projekt  unterstützen, wir können sozusagen auch 6-8 Assistenzkräfte junge Menschen im Alter zwischen 18-30 Jahren dann dementsprechend begleiten. Finanziert wird das ganze über den Innovationsfond des Bundesministeriums für Familie Senioren Frauen und Jugend. In unserem Projekt sind hauptsächlich 3 Menschen tätig. Zum einen  ist es Ulli Bopp, der für die Zusammenarbeit im Verein, und Vereinfachung von Verwaltung durch Share Point und Web 2.0 Anwendungen verantwortlich ist. Thomas Henzler arbeitet im Bereich Coaching der Vereinsassistenzen und Begleitung der Vereinsvorstände während der dualen Ausbildung. Thomas Franz Projektleitung, Mitarbeit  in den Veränderungsprozessen der teilnehmenden Vereine. Wir haben eine Idee von einem neuen Weg der Nachwuchs und Zusammenarbeit innerhalb von einem Verein. Es könnte eventuell auch eine Lösung für ihren Verein sein. Machen Sie mit! Jugendarbeit 3.0


Der Projektablauf


Das Coaching

Beratung im Projekt "Jugendarbeit 3.0"

Thomas Henzler

Diplompädagoge
Systemischer Coach (SG)



Welchen Beitrag leistet die Beratung oder das Coaching im Projekt Jugendarbeit 3.0?


  • Steht ein junger Mensch dem Verein oder Verband zur Verfügung und hat Interesse die Vereinsführung zu unterstützen, wie eingangs beschrieben, ist es wichtig, das ganze sorgsam und strukturiert anzugehen.
  • Das soll nicht heißen, dass man die Motivation ausbremsen soll, sondern behutsam alle Optionen berücksichtigt und die vorhandenen Ressourcen klärt.
  • Dies gilt ebenso für die Führungsebene des Vereins und soll verhindern das man schon zu Beginn an sich zu viel auflastet.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt für die gelingende Zusammenarbeit ist die Ist- und Sollzustandsbeschreibung. Was kann der junge Mensch bieten, was hat er für Vorstellungen und im Gegenzug, wie transparent möchte die Vereinsführung sein und welche Anforderungen und Angebote hat sie für den jungen Menschen.
  • Vorrangig ist die Beratung für den jungen Menschen angedacht. Beratung soll aber auch die Zusammenfindung junger Mensch und Vereinsführung begleiten und bei entstehenden Problemlagen unterstützend und beratend zur Seite stehen.


Anregungen


  • Wo geht unsere gemeinsame Reise hin?
  • Ressourcen berücksichtigen
  • Auf sich und andere achten
  • Respektvoller und wertschätzender Umgang
  • Kommunikation in all ihren Nuancen als sehr wichtig wahrnehmen.


Die Zusammenarbeit

Beratung
Zusammenarbeit im Verein
Projekt Jugendarbeit 3.0

Uli Bopp
Consulting

Welche Unterstützung kann die Webbasierende Lösung
„SharePoint für Vereine“
im Zusammenhang mit dem Projekt Jugendarbeit 3.0 bieten?

- Webbasierte Zusammenarbeit ist die Zukunft der Jugendverbandsarbeit im ländlichen Raum. Was hat der Verein davon? Vorteile / Nachteile?
- Welche Veränderungen kommen auf die Vereinsführung und auf die Assistenzkraft zu, wenn teamorientiertes Arbeiten, webbasiert zentral installiert    und umgesetzt werden soll. Fragen in Bezug auf Arbeitsweise, Prozess- und Verwaltungsabläufe sind zu betrachten.

- Der Verein wird mit seinen Abteilungen, Bereichen, Funktionsträgern etc. in der SharePoint-Lösung dargestellt. Wer macht was, wer darf was, etc. Fragen in dieser und ähnlicher Form werden in einem Workshop thematisiert. und diskutiert.

- Eine Ist-Aufnahme und Sollkonzeption hilft für eine klare Sicht der Dinge. Welche Lösungen sind vorhanden. Wie wird der Ablauf bisher digital abgebildet. Welche Personen machen was, bisher und zukünftig betrachtet.

- Gibt es ein "führendes", Vereinsprogramm, das bisher bereits im Einsatz ist und eine ganz speziell auf die "Vereinsbranche" zugeschnittene Lösung bietet. Ist es sinnvoll, hier eine Schnittstelle zur SharePoint-Lösung zu schaffen? (Verbandslösungen, Adressverwaltung, Fibu, Kasse, etc)

- Was ist an Hard- und Software vorhanden, werden Investitionen notwendig?


Anregungen

- Wir sind in unserer Gesellschaft mitten drin, in einem großen Transformationsprozess. Wo geht unsere gemeinsame Vereinsentwicklung hin?
- Ressourcen an Mensch und Maschine berücksichtigen
- Auf sich und andere achten auch in der Web 2.0 Welt
- Respektvoller und wertschätzender Umgang auch in der Web 2.0 Welt
- Kommunikation in all ihren Nuancen als sehr wichtig wahrnehmen und die Entwicklungen im Blick haben


Mitwirkende Vereine


Unsere Geldgeber

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Das Bundesfamilienministerium ruft regelmäßig alle Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf, sich mit innovativen Konzepten und Projektideen an einem Interessenbekundungsverfahren zu beteiligen, um damit die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik durch praxisnahe Beiträge weiter zu fördern.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik ist es von erheblichem Interesse des Bundes, dass eine ganzheitliche und sektorenübergreifende Jugendpolitik gestaltet wird. Die Interessen und Belange junger Menschen sollen dabei im Zentrum stehen. Deshalb gibt es die Möglichkeit, für Innovative und praxisnahe Projekte durch einen Innovationsfonds im Kinder- und Jugendhilfeplan des Bundes, eine Förderung des Bundesfamilienministeriums zu bekommen. Es sollen Impulse in den Handlungsfeldern der Politischen Bildung, der Kulturellen Bildung, der Jugendverbandsarbeit, der Internationalen Jugendarbeit und  der Jugendsozialarbeit gesetzt werden und neue Herangehensweisen in der Jugendpolitik und Jugendarbeit mit Hilfe konkreter Projekte weiter verbreitet werden.

Für die einzelnen Handlungsfelder sind jeweils inhaltliche Schwerpunkte ausgewiesen, die im Aufruf zur Interessenbekundung benannt und in den jeweiligen programmspezifischen Formblättern weiter ausgeführt werden. Geförderte Projekte müssen sich an diesen Schwerpunkten orientieren.


Aktuelle Meldungen


Downloads

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